Crowd-Logistik mit Festanstellungen umgesetzt

29.08.2017 11:32
notime Auslieferung

Die Arbeitsbedingungen geben bei Crowd-Geschäftsmodellen, zum Beispiel bei Uber viel zu reden. Die notime AG unterzeichnet bis Ende September mit allen Fahrern, die bis anhin als Freelancer für das Unternehmen tätig sind, Arbeitsverträge. Damit folgt das Start-up den Vorgaben der Sozialversicherungen und ist Vorreiter in der Umsetzung von Festanstellungen im Bereich der Crowd-Logistik.

Nachdem notime Ende März die entsprechende Umstellung angekündigt hatte, konnten die Verträge nun finalisiert werden. Bis dato konnten bereits knapp 60 Verträge gezeichnet werden, die verbleibenden folgen bis spätestens Ende September. Ziel war es, die Vorteile einer Anstellung mit dem Wunsch der Fahrer, ihre Arbeitszeit frei zu wählen, zusammenbringen.

Die neuen Arbeitsverträge und das damit einhergehende neue Vergütungsmodell wurden in intensiver Zusammenarbeit mit Fahrern, Arbeitsrechtsexperten und Behörden ausgearbeitet. Die Verträge entsprechen den gängigen Branchenstandards, die Abrechnungsform wurde mit der SVA Zürich geklärt und von ihr gutgeheissen.

Löhne über dem Branchendurchschnitt
Aufgrund der in den letzten Jahren gemachten Erfahrung und durch das aktive Gespräch mit Fahrern hat notime mit dem Vertragswechsel auch das Vergütungsmodell angepasst. Neu erhalten die Fahrer ein garantiertes Mindestgehalt kombiniert mit einer fixen Zahlung pro Lieferung. Relevante Mitbewerber von notime entrichten Löhne zwischen 22 und 25 Franken brutto pro Stunde, notime liegt darüber. Nach wie vor können die Fahrer ihre Schichten frei auswählen.

Die Diskussion rund um Anstellungsbedingungen in innovativen Geschäftsmodellen wurde in den vergangenen Monaten medial durch Vertreter der Sozialversicherungen wie auch durch das Seco aktiv geführt. Mit dem Abschluss des Verhandlungsprozesses gelingt es notime, Crowd-Logistik auch mit festen Anstellungsbedingungen umzusetzen. «Uns ist es ein zentrales Anliegen, unsere Fahrer fair zu entschädigen und gleichzeitig im Markt wettbewerbsfähig auftreten zu können», so Michael Hauser, Mitgründer von notime.

(Press release)

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