SensoPro fasst in Deutschland Fuss

Stefan Kyora

15.02.2017 14:27

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Sensopro Trainer

Das Trainingsgerät von SensoPro ist einzigartig aber auch erklärungsbedürftig. Trotzdem geht der Marktaufbau in Deutschland schneller voran als geplant. Dies dank dem richtigen Vertriebspartner. Gefunden hat ihn das Startup mit einem Fernsehauftritt.

SensoPro hat ein neuartiges Trainingsgerät entwickelt. Dabei gilt der Fokus dem Koordinationstraining, welches wiederum als Basis für das Kraft- und Ausdauertraining gelten kann. Das Startup aus dem Berner Oberland steht vor einer typischen Herausforderung von Pionieren. „Wir müssen den Markt für unsere Innovation erst aufbauen“, sagt Kaspar Schmocker, einer der Mitgründer des Startups.

Im kleinen Heimmarkt Schweiz kann dies das Team selbst. Doch Deutschland, den viel grösseren und interessanteren Markt, kann man von Wimmis aus nicht erobern. Deswegen überlegten sich die Gründer, wie sie den Export aufziehen sollten. „Im Grunde kamen drei Optionen in Frage“, erinnert sich Stefan Glauser, zuständig für das internationale Geschäft: „ein eigenes Büro in Deutschland, ein Vertriebspartner oder ein Joint Venture.“

Bei der Entscheidung kam den Gründern ihr Auftritt in der deutschen Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ zu gute. Die Präsentation vor den Investoren führte zwar nicht zu einem Investment, steigerte die Bekanntheit von SensoPro aber deutlich. Die Folge: Ein Vertriebspartner kam auf die Berner zu. „Wir ergänzen uns ideal“, erklärt Glauser. Der Vertriebspartner verfügt über langjährige Erfahrung, hat ein erstklassiges Vertriebsnetz zu Physiotherapeuten in ganz Deutschland. Gleichzeitig hat der Partner noch kein Gerät im Angebot, das dem der Berner ähnelt.

Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. An zwei Messeauftritten in Deutschland war das Interesse bereits sehr hoch und einzelne Trainingsgeräte wurden sogar direkt am Messestand bestellt. Zwei weitere Messeauftritte stehen jetzt noch bevor. „Der Marktaufbau in Deutschland geht deutlich schneller voran als wir gedacht haben“, sagt Glauser.

Weitere Länder sollen folgen. Kommt hinzu, dass über die Webseite immer wieder Sportler und Sportvereine auf das Gerät stossen. So ist Glauser etwa gerade von einer Reise nach Grossbritannien zurückgekehrt, wo er ein Gerät bei einem Fussballklub installiert hat.

Trotz internationaler Expansion: Produziert werden alle Geräte in Thun in der eigenen Produktion. Derzeit arbeiten dort rund ein Dutzend Personen für das Jungunternehmen.

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