Startup Szene entrüstet über Sonntagszeitung

18.03.2014 14:05

Im Internet und an Startup-Veranstaltungen gibt es derzeit scharfe Kritik an der Sonntagszeitung zu hören und zu lesen. Grund ist ein Artikel mit haltlosen Vorwürfen gegen IFJ-Chef Beat Schillig.

Kritik am Bund und an vom Bund beauftragten Dienstleistern ist derzeit en vogue. Diesem Trend folgend veröffentlichte die Sonntagszeitung am 9. März eine Kritik an IFJ-Chef Beat Schillig. Die erhobenen Vorwürfe sind indes haltlos. Kommt hinzu, dass es dem Autoren und der Autorin bei der Sonntagszeitung trotz mehrwöchiger Recherche nicht gelungen ist, den Namen von Beat Schillig in ihrem Artikel durchgehend richtig zu schreiben. Einzelheiten zum Artikel und zu den Vorwürfen kann man auf der Webseite Mediainjustice nachlesen, die auf alle relevanten Dokumente verlinkt - darunter der Artikel der Sonntagszeitung und die Stellungnahme von Beat Schillig.

In der Schweizer Startup-Szene hat der Sonntagszeitungs-Artikel zu Kritik, Empörung und einer Welle der Solidarisierung mit Beat Schillig geführt. Am STARTsummit, der am vergangenen Wochenende in St. Gallen über die Bühne ging, wies etwa Investor Florian Schweitzer von b-to-v die Vorwürfe der Sonntagszeitung zurück und bezeichnete Beat Schillig als „Säule der Schweizer Startup Szene“. Zahlreiche Kommentare gab es zudem auf Facebook zu einem Post von Serial Entrepreneur Nicolas Berg und zu einem weiteren Post von venturelab selbst. Unter den Personen, die ihr Unverständnis über den Artikel äussern, finden sich Besucher von venturelab-Kursen, bekannte Jungunternehmer wie Housetrip CEO Arnaud Bertrand, Business Angel wie Roland Zeller und Startup-Supporter wie Heinrich Christen von Ernst & Young.

Und auch die KTI hat unterdessen Stellung genommen. Die Stellungnahme von KTI-Präsident Walter Steinlin zum Artikel findet sich ebenfalls auf der Webseite Mediainjustice. Sie lautet: “Die KTI anerkennt die grossen Leistungen von Beat Schillig für die Förderung des wissenschaftsbasierten Unternehmertums in den letzten Jahren, im Rahmen der KTI-Förderung und in anderen Konstellationen. Die KTI bedauert die tendenziöse negative Darstellung der Sonntagszeitung. Es fehlt eine ausgewogene Würdigung der Resultate der Firma IFJ. Eine zukünftige Zusammenarbeit ist aus Sicht der KTI weiterhin möglich.”

Neben der KTI wurde im ursprünglichen Artikel der Sonntagszeitung auch Michele Blasucci, CEO von Startups.ch zitiert. Aber selbst dieser hat sich mittlerweile vom Artikel distanziert. In einem Kommentar auf der Webseite von Startups.ch heisst es „Beat Schillig sollte bei der Sonntagszeitung eine Richtigstellung verlangen.“

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