Finalisten für Pionierpreis stehen fest

15.03.2016 17:12
Pionierpreis

Am 12. April wird in Zürich der Pionierpreis vergeben. Die Finalisten heissen IRSweep, nomoko und Pregnolia.

Der Pionierpreis, der gemeinsam vom Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank verliehen wird, zählt zu den renommiertesten Innovationspreisen der Schweiz. Prämiert wird ein technisches Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und soziale Relevanz auszeichnet.

Drei Finalisten sind noch im Rennen, um den mit knapp 100‘000 Franken dotierten Preis:

IRSweep

IRSweep verbessert die optische Analyse in Gasen durch den Einsatz von Quantenkaskadenlaser-Infrarot-Spektrosokopie. Hochsensitive Sensoren kommen in der Medizin, bei Sicherheitssystemen oder der Industrie zum Einsatz. So sind sie etwa entscheidend, um Prozesse in Echtzeit zu überwachen und auch die Effizienz zu erhöhen. IRSweep bietet einerseits Spektrometer an, die Schnelligkeit, Sensitivität und Spezifität auf Rekordniveau vereinen. Andererseits verkauft IRSweep optische Multipass-Zellen mit denen selbst kleinste Konzentrationen von gesuchten Substanzen erkannt werden – unterhalb von 1 ppm.

nomoko

nomoko lässt die Grenzen zwischen Realität und digitaler Welt verschwimmen. Sie stellt das Equipment und die Datenverarbeitung zur Verfügung, um Objekte in jeder Grösse und in nie dagewesener Auflösung aufzunehmen und in 3D darzustellen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren für 3D Darstellungen schafft es nomoko das Rauschen dieser Bilder zu minimieren. PC Spiele, Robotik und Virtual oder Augmented Reality sind Kundenkreise für diese neue Technologie.

Pregnolia

Jedes Jahr werden in der EU und den USA mehr als eine Million Babys zu früh geboren. Sie haben ein höheres Risiko für Kindersterblichkeit oder lebenslange gesundheitliche Konsequenzen. Zudem fallen dadurch allein in den USA jedes Jahr Kosten im Wert 26 Milliarden US-Dollar an. Mit der heutigen Screeningmethode der Wahl – Messen der Gebärmutterhalslänge mittels Ultraschall – werden 40% der gefährdeten Mütter erkannt und behandelt. Pregnolia bietet eine minimal invasive Methode, bei der statt der Länge mechanisch die Fes-tigkeit des Gewebes bestimmt wird. Dieser Parameter korreliert besser mit dem Risiko einer Frühgeburt – 80% können so genug früh diagnostiziert werden.

(SK)

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01.07.2016
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