„Die konkreten Vorschläge sind solide, rasch umsetzbar und wirksam, um die Schweiz besser aufzustellen“

Stefan Kyora

23.11.2016 08:26

Das digitale Manifest wurde von 50 Personen aus Startups, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft erarbeitet. Mit dabei war auch Dorian Selz, Mitgründer und CEO von Squirro. Wir haben ihn nach seiner Einschätzung gefragt.

Herr Selz, Sie waren bei der Erarbeitung des Digitalen Manifests dabei. Wie beurteilen Sie den Stellenwert?
Das Internet und damit Digitalisierung existiert seit mehr als 20 Jahren in der breiten Anwendung (ausserhalb von Unis). Das heisst es ist langsam Zeit breit über Digitalisierung zu sprechen. Das Treffen war in dem Sinn ein dringend benötigter guter Anfang.

Wie halten Sie vom Ergebnis, dem digitalen Manifest?
Die Welt haben wir nicht neu erfunden. Die konkreten Vorschläge sind solide, rasch umsetzbar und wirksam, um die Schweiz besser aufzustellen. Um Bundesrat Johann Schneider-Ammann zu zitieren: „Wir müssen etwas tun um auch morgen einen gute Arbeitsstellen anbieten zu können.“ 

Wie war die Atmosphäre? Hatten Sie den Eindruck, dass die verschiedenen Teilnehmer wirklich an einem Strick ziehen wollen?
Es war ein gutes offenes Miteinander. Typisch Schweiz zuerst abwartend, aber im Lauf des Morgens lockerer. Mein persönliches Highlight war der Workshop.

Hat der Tag auch Herausforderungen aufgezeigt?
Leider wurde einmal mehr deutlich, dass es immer noch eine männliche Branche ist. Zudem habe ich den Eindruck, dass der Mut, konsequent Innovation ins Zentrum zu stellen, bei Startups vielleicht doch etwas grösser ist.

Das Manifest ist unterdessen auf Deutsch und Englisch veröffentlicht.

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