Codillion: Kinder entdecken die digitale Welt

08.09.2016 09:34
Kinder mit Roboter

In der Schweiz erhalten Primarschüler kaum Computerunterricht. Ein Startup springt nun in die Lücke und lanciert ein neues Kursangebot am oberen Zürichsee. Es richtet sich an neugierige Kinder, die mehr möchten, als bunte Buttons zu drücken. Spielerisch bekommen sie die Digitaltechnik in den Griff und erwerben Schlüsselkompetenzen für das Leben im 21. Jahrhundert.

Kinder, die mit Handys, Tablets und Spielkonsolen aufwachsen, werden «Digital Natives» genannt. Aber sind sie das wirklich? Die Kids von heute lernen zwar schnell, wie man die Geräte bedient. Um zu verstehen, was ein Computer ist und was man mit ihm alles tun kann, braucht es jedoch mehr. 
 
Codillion ist eine neue Firma am oberen Zürichsee, die Kinder und Jugendliche die digitale Welt entdecken lässt und sie mit den Grundkonzepten der Technik vertraut macht. Marloes Caduff gründete Codillion mit dem Ziel, jungen Menschen im Alter von fünf bis zwölf Jahren einen spielerischen Zugang zur Informatik zu ermöglichen. Denn wer weiss, wie Computer funktionieren, verfügt über eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts. 
 
Caduff möchte jedoch keine kleinen Computer-Freaks heranzüchten. «Die Kinder sollen Freude entwickeln am Ausprobieren und Probleme lösen», sagt die Ingenieurin und Mutter zweier Töchter. «Die Kurse sollen auch Sozialkompetenz, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit stärken – damit die Teilnehmenden gut gerüstet sind für die Zukunft.» 
 
In einer lockeren Atmosphäre entdecken die Kinder, dass in Computern mehr steckt als Videos und Games. Ob sie nun erste Programme schreiben, kleinen Robotern Befehle erteilen oder Spiele entwickeln – die Kinder dürfen ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. In allen Kursen bleibt viel Raum für Spiele, Basteln und Bewegung. 
 
Die ersten Codillion-Kurse starten in den Herbstferien an verschiedenen Orten rund um den oberen Zürichsee. Ein Kurs dauert jeweils fünf Halbtage und findet in einer Kleingruppe mit individueller Betreuung statt. Die Kinder arbeiten in Teams; die Bildschirmzeit ist begrenzt. In allen Kursen wird den Teilnehmenden auch vermittelt, wie man sich sicher im Internet bewegt.

(Press release)
 

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